Freitag, 26. August 2016

Angekommen...und der erste Tag

Nicht ganz rechtzeitig folgt mein Beitrag über den ersten Tag, denn die Netzwerkverbindung ist nicht immer die stabilste...naja, pole pole (bedeutet: langsam, langsam)

Von Beginn an:
Nach einem zehntätigen Vorbereitungsseminar, zahlreichen erforderlichen Impfungen und der Anschaffung von wichtigen Utensilien, wie Moskitonetz, passender Kleidung etc.,
bin ich nun nach neuneinhalb Stunden Flug und insgesamt 24Std Reisezeit, zusammen mit anderen Freiwilligen, von Frankfurt, über Amsterdam und Nairobi am Kilimandscharo Airport angekommen. Nachdem wir von unserem Ansprechpartner, Richard A. empfangen wurden, fuhren wir mit dem Taxi vom Flughafen in die nächstgrößere Stadt, Moshi.
Meine erste Autofahrt in Tansania - und ein Haufen, nicht aufeinmal zu verarbeitender Eindrücke.
Beeindruckend, erschreckend und zu 100% befremdlich zugleich.

Auch die für mich persönlich beste Vorbereitung, bewahrte mich nicht vor dem sogenannten 'Kulturschock', zumindest nicht vor einem Kleinen...

Nachdem wir uns noch mit nervigen Visumsunterlagen rumschlagen mussten, die uns nun schon seit mehreren Monaten verfolgen und kein Ende in Sicht haben, fuhr ich mit meiner Gastmutter, die mich in Moshi schon empfangen hatte, noch am selben Tag, gegen späten Nachmittag mit dem Auto in mein neues zu Hause - nach Kirua Vunjo, ein Dorf, 40min Autofahrt von Moshi entfernt und ca. 1500 Meter hoch in den Bergen gelegen.

Angekommen in der Gastfamilie:
Zu meiner neuen Familie gehört mein 25 jähriger Gastbruder 'Eaven' und seine sechsjährige  Tochter Gresiouz  (gesprochen `Gresha`) und 'Mama Christina'.

Nach dem ersten tansanischen Abendessen: Kochbananen, zusammen mit Rindfleisch und frischen Orangen und Gurken, neigte sich der Ankunftstag dem Ende.

Erstes Mal aufwachen in Tansania:
Der erste Tag bestand darin, in den Genuss, der schönen, grünen, bergigen,  am Hang gelegenen Landschaft zu kommen - ein Traum und ab jetzt für ein Jahr.
Während der Erkundschaftstour, hielten wir (Eaven und ich) jede gefühlten fünf Meter an und grüßten, oder unterhielten uns mit Bewohnern, des Dorfes. Das erste Mal konnte ich mein brüchiges Suaheli anwenden (es versuchen). Begrüßunggsformeln lauten: Habari oder Shikamoo.Ein wenig verdutzt war ich über die körperliche Nähe, während der zahlreichen Begrüßungen, denn langes und damit ist gemeint über eine Minute anhaltendes Hände halten, ist ganz typisch für eine kurze Plauderei.

Auch einen ersten Verfolger bekommt man ganz schnell - roter Sand, so weit das Auge reicht, der sich schnell in allen Kleidungsstücken kennzeichnet.

Das für's Erste.

Die ersten Fotos folgen Morgen!

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